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Aktuelles 2010

  Nachfrage nach zwei ´Rallye-Killern`: von Gerd Plietsch
 


Wie geht´s wohl der Gelbbauchunke und dem Kammmolch?


(gpp) – Vor gut drei Jahren sorgten sie gewaltig für Aufregung und Aufsehen im bayerischen, süddeutschen, ja fast gesamtdeutschen Rallyesport:

die Gelbbauchunke und der Kammmolch.

Ihr Vorkommen auf dem ehem. Standortübungsplatz (StOÜPl) Oberhinkofen bei Regensburg brachte im Jahr darauf (2008; Anm. d. Red.) die endgültige Absage der ADAC-Walhalla-Rallye des AMC Deuerling auf den festen Schotterstraßen dieses weiträumigen Bundeswehr-Geländes.

„Prioritäre Arten, wie die Gelbbauchunke und der Kammmolch“ leben auf dem StOÜPL Oberhinkofen und „dürfen nicht getötet werden.“

– (Auszüge aus dem Genehmigungsbescheid)

– „Verboten ist aber nicht nur das absichtliche Töten dieser Tiere; schon der bloße Verdacht, dass

– (z. B. bei einer Veranstaltungen, wie eben der Walhalla-Rallye)

– diese geschützten Tiere getötet werden ´könnten`, reicht aus, jedwede Genehmigungen

– (wie die für die ADAC-Walhalla-Rallye) – zu versagen!“

Und da dieses („versehentliche Töten“) von niemand und niemals völlig und absolut sicher ausgeschlossen werden kann, ist es unwiderruflich und unwiederbringlich aus, mit einer weiteren ADAC-Walhalla-Rallye in Oberhinkofen.

Denn: „Bei wiederkehrender Durchführung der Veranstaltungen über einen längeren Zeitraum können nachteilige Auswirkungen auf die Populationen der für die Meldung als FFH-Gebiet maßgeblichen Arten nicht ausgeschlossen werden.“

(soweit der Auszug aus dem damaligen Genehmigungsbescheid; Anm. d. Red.)

Jahrelang fuhren militärische Fahrzeuge ungehindert über die zwar geschotterten, aber äußerst festen Straßen und zudem kreuz und quer über und durch dieses riesige Areal. Einmal, alljährlich im Herbst, konnte sich Fauna und Flora von dem tonnenschweren Gerät für ein, zwei Tage erholen

– nämlich dann, wenn die Drei-Städte-Rallye ihre leichtgewichtigen Rallye-Autos über einige wenige der zahlreichen Schotterstraßen schickte. Diese eilten dann, anfangs mit zwei, und später mit vier angetriebenen Räder, vor allem aber ohne Diesel - E- und Immissionen, einmal über den feinen Oberflächenschotter und versuchten – meist vergeblich, da viel zu festgefahren – diesen angemessen zu verteilen. Wahrscheinlich schnaufte die Umwelt an diesen beiden Tagen kräftig durch (während sich die Bundeswehrverwaltung und/oder das Bundesverwaltungsamt – oder beide gemeinsam– aller Wahrscheinlichkeit nach das Grinsen aufgrund der Entschädigungszahlungen durch die Rallye-Veranstalter nicht verkneifen konnten) und erwartete schon wieder voller Schrecken die militärische Normalität.

Niemand konnte sich damals vorstellen, dass es irgendwann einmal in Oberhinkofen kein Militär mehr geben würde. Und wer es sich in seinen kühnsten Träumen dennoch (welch´ armer Irrer!) vorstellte, träumte den schier unerfüllbaren Traum von ´der` Spielwiese für die Rallyefahrer.

Im Jahr 2005 schien dieser Traum dann doch tatsächlich wahr zu werden: Der Automobilclub (AMC) Deuerling „las´ und zelebrierte ´das Buch Oberhinkofen`“ und veranstaltete die 1. Walhalla-Rallye. Ausschließlich auf dem ungenutzten, ehem. Bundeswehr-Areal, und – natürlich – ausschließlich auf Schotter. Und zwar auf den Schotterstraßen, die ansonsten den wenigen Teilnehmern der ADAC-Drei-Städte-Rallye vorbehalten waren. Wen wundert´s, dass sich der Starter an diesem Tag des Andrangs kaum erwehren konnte und die Schotter-Freaks aus ganz Deutschland anreisten – ja sogar altgediente Haudegen, wie etwa der hessische Ex-Deutsche Rallyemeister Reinhard Hainbach, seinen Nogger-BMW aus der Garage bettelte, um den Weg nach Regensburg und nach Oberhinkofen anzutreten.

Doch die Freude währte offensichtlich viel zu früh und letztlich auch zu kurz: bereits zwei Jahre später wackelte die Genehmigung erstmals gewaltig und ein Jahr danach war es gänzlich aus! Das Landratsamt Regensburg verbot die Veranstaltung auf Veto der Unteren Naturschutzbehörde einmalig und endgültig. Ausgemacht wurde eine Gelbbauchunke und ein Kammmolch, deren Fortbestand nur zu garantieren war, wenn sich niemals mehr Rallye-Autos dem Gelände von Oberhinkofen nähern, oder gar darauf bewegen würden!

Wie mag es ihnen wohl heute gehen, der Gelbbauchunke und dem Kammmolch, diesen ´Killern` des oberpfälzischen, geschotterten Rallyesports?!

Wurden sie in den inzwischen vergangenen drei Jahren noch von jemandem gesehen? Hat irgendwer ihre heutige Population gezählt? Hat das Verbot des Rallyesports auf Oberhinkofen wenigstens etwas bewirkt, nämlich faunistisches Leben gerettet?

Wie es in der Tierwelt nicht selten zugeht, passiert es ja oft, dass gefährdete Arten nach einigen Jahren des ungehemmten und aller natürlichen Feinde beraubten Vermehrens urplötzlich überhand nehmen. Und nun auf einmal (wie konnte das nur passieren?!) zur ´Plage` werden.

Hoffentlich kommt die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes Regensburg dann nicht auf die Idee, die deutschen Rallyefahrer dann doch wieder nach Oberhinkofen zu verpflichten und Jagd auf sie machen zu lassen; auf die überhandnehmende Gelbbauchunke und den feindlosen Kammmolch...

Aber das ist wohl schon wieder ein etwas anderer (Alb-)traum?!


Gerd Plietsch


  Weinachtsfeier beim Manfred
 

Hallo Jungs,

A Hundertprozentiges Buidl hob i ned. Oana schaut immer bled. ( Des san de Bestn )

vui Griass
Jim

  Güme Endstand 2010
 

From: "Oliver Buchinger" <obuchinger@t-online.de>
To: "Christian Allkofer" <christian.allkofer@t-online.de>
Subject: Güme Endstand

Hallo Christian,

ich versuche jeden Tag den Endstand der Güme Weltmeisterschaft zu erfahren, aber das Internet gibt diesbezüglich leider nichts her.
Ich finde nur so lapidare Sachen wie Formel 1 Weltmeister Vettel oder so!
Vermutlich wird der Endstand von der CIA blockiert.
Vielleicht hast ja Du einen Draht um an die Internationalen wichtigen Entscheidungen ranzukommen.

Diskretion ist selbstverständlich gewährt.

Mit Rennfahrerischen Grüßen

Ex-Güme-Weltmeister Oliver Buchinger


---Antwort---

From: "Christian Allkofer" <christian.allkofer@t-online.de>
To: "Oliver Buchinger" <obuchinger@t-online.de>
Subject: Re: Güme Endstand

Hallo Herr Buchinger,

der Güme Endstand 2010 ist ein streng geheimes Dokument, welches wir unserer Meinung leider nicht ohne Bedenken wie - Mordversuche oder Entführungen mit Meisterschaftspunktabzugsforderungen gegen einige der gelisteten Personen ins Internet stellen hätten können!

Den richtigen Zeitpunkt für die Veröffentlichung der Liste haben wir deshalb für den 4.12.2010 festgelegt.

Mir sind in diesem Fall leider für Ausnahmen bezüglich der Veröffentlichung des Dokuments von höherer Stelle die Hände gebunden, und bitte Sie das zu Entschuldigen.


Mit Motorsportlichen Grüßen,


Christian ;-
)

  Gesamtsieger Auto-Gogeißl-ADAC-Städte-Slalom-Pokal 2010
 

  mail von Heinz Festner an Christian Allkofer zum Bericht im Vorstart
 


Hallo Christian,

im letzten "Vorstart" habe ich Dich und Deinen fahrbaren Untersatz bewundert. Ich gratuliere zu Deinem Erfolg.

Als altgedienter Ingenieur muss ich dazu allerdings eine Anmerkung machen: Die Zentrifugalkräfte beim Befahren einer Kurve werden - wenn man sich nicht an eine Leitplanke anlehnen kann - ausschließlich über die Reifen auf die Fahrbahn übertragen. Die von uns benutzten Fahrzeuge haben in der Regel vier derartige Übertragungsmöglichkeiten von denen Du allerdings (Beweis: Tatfoto) in Deinem jugendlichen Übermut zwei unbenutzt lässt.

Wenn Du also alle 4 Reifen auf die Fahrbahn drückst, kannst Du wesentlich schneller um die Kurve fahren. Die theoretische Höchstgeschwindigkeit wäre dann um den Faktor 1,44 (Wurzel aus 2) höher.
Das musst Du natürlich - bevor Du es in der Praxis ausprobiertst - Deinem Fiat ein paar mal erklären. Der stammt aus Italien und wird das nicht sofort begreifen!

Herzliche Zweiradgrüße
Heinz

  Niederbayern / Oberpfalz on Tour – Dölln 2010
 


Niederbayern / Oberpfalz on Tour – Dölln 2010

Starter aus Bayern bei Deutschlands längstem und härtestem Slalom erfolgreich

Normalerweise gehen wir bei Slalom-Veranstaltungen in Niederbayern und den angrenzenden Regionen, bei den Vorläufen zur Niederbayerischen Maier/Korduletsch Motorsport Meisterschaft sowie zum ADAC Auto Gogeißl Städte-Slalom-Pokal an den Start. Diesen Sommer haben wir uns jedoch auf den Weg nach Dölln gemacht. Dort findet jedes Jahr der Rennslalom „Dölln 5000 – der längste und härteste Slalom Deutschlands“ statt. Die Fahrer des AMC Deuerling sind dort schon seit einigen Jahren „Stammfahrer“ und da auch von Seiten der restlichen Niederbayerischen Slalomfahrer an dieser Veranstaltung Interesse gezeigt wurde, haben wir uns schon im Herbst 2009 an die Planung gemacht um gemeinsam im Juni 2010 die Reise nach Dölln anzutreten. Nach einigen Vorgesprächen wurde dann beschlossen dass nicht jedes Slalom-Team mit Zugauto und Anhänger die 630 Kilometer nach Dölln separat zurücklegt sondern wir uns einen Autotransporter sowie einen Reisebus organisieren. Gesagt - getan: Seit Anfang März waren der Transporter und der Bus gebucht und die Planung für das Wochenende in Dölln in vollem Gange.

Am Abend des 18. Juni war es dann soweit: Pünktlich trafen alle beim Betonwerk Heller in Parkstetten ein, wo Autos und Anhänger in den Werkshallen geparkt und der Autotransporter sowie der Reisebus beladen wurden. Vor der Abfahrt gab es zur Stärkung noch eine Brotzeit bevor wir dann den langen Weg nach Dölln antraten.

            Oben, von links    Fiat UNO 1 - MSC Straubing                       Heller Helmut, Stephanie & Melanie

VW Polo - MSC Velden                   Brandlmeier Christian, Florian & Stefan

VW Polo - KC Eggenfelden             Saller Martin, Baumgartner Christoph, Bloch Martin

VW Polo - MC Labertal                   Schmid Hans & Manuel, Ebenhöh Armin

Peugeot 106 - MSC Plattling           Orth Wolfgang jun.

Unten, von links   Opel Corsa - KC Eggenfelden          Bellman Manuel, Sedlmeier Josef

VW Polo - MSC Plattling                Hauser Dennis, Muckenschnabel Michael

Citroen Saxo - AMC Deuerling          Lambert Andreas

Fiat UNO 2 - MSC Straubing              Erlenbruch Marius, Sakaulow Oleg

Daihatsu Charade - AMC Deuerling   Baudisch Peter, Söldner Harald

Mit an Bord Fahrer des AMC Deuerling, MC Labertal, KC Eggenfelden, MSC Plattling, MSC Straubing und MSC Velden, sowie der amtierende Meister des ADAC-Städte-Slalom Pokals und 3. Platzierter der Niederbayerischen Meisterschaft Wolfgang Orth vom MSC Plattling, der in beiden Meisterschaften 2. Platzierte Christian Brandlmeier vom MSC Velden sowie der 3. des Slalom Pokals Christian Allkofer vom AMC Deuerling. Neben dem komplett beladenen Autotransporter machten sich noch einige Gespanne vom AMC Deuerling, der amtierende Niederbayerische Meister, Patrick Clos vom MSC Vilsbiburg und dessen Bruder Marco auf den Weg nach Dölln.

Beide gingen mit Ihren schnellen BMW´s in der Klasse G2 an den Start und konnten dort am ersten Veranstaltungstag den ersten „Niederbayerischen“ Doppelsieg einfahren. Die Klasse F8 war fest in Hand der jungen Slalomfahrer aus Bayern und so konnten wir mit Christan Allkofer, Michael Scheuerer (beide vom AMC Deuerling auf dem schnell Fiat Panda) und Armin Ebenhöh vom MC Labertal auf einem VW Polo einen tollen Dreifachsieg feiern. Der VW Polo vom KC Eggenfelden fiel in der F9 leider bereits nach dem Trainingslauf aufgrund eines technischen Defekts aus. In der Klasse H 16 gingen die ersten beiden Plätze an das Team aus Niederbayern und der Oberpfalz: Peter Baudisch und Harald Söldner (beide vom AMC Deuerling) konnten sich mit Ihrem Daihatsu Charade die obersten Stockerlplätze sichern.

Bei der Siegerehrung am Samstag Abend haben wir, sowohl durch unser einheitliches Auftreten in Lederhose bzw. Dirndl als auch dadurch, dass wir im Gegensatz zu den restlichen Starten, eine sehr junge Truppe waren, beim Veranstalter und auch beim Rest des Starterfeldes einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Der zweite Veranstaltungstag begann für uns mit zwei Siegen. Marco Clos konnte sich in der Klasse G2, sein Bruder Patrick in der G3 an die Spitze des Fahrerfeldes setzen. Die Wertung in der Klasse F8 ging, wie schon am Vortag, an das Fiat-Panda-Duo vom AMC Deuerling: Christian Allkofer und Michael Scheuerer. Auf den 3. Rang fuhr Wolfgang Orth vom MSC Plattling auf seinem Peugeot 106. Leider mussten wir auch am Sonntag einen Ausfall in unseren Reihen verbuchen. Der Uno 2 des MSC Straubing war nach einem Unfall leider nicht mehr fahrtüchtig. In der F9 gingen, bei 13 Fahrern, diesmal auch 3 Niederbayern an den Start. Auf dem, nach dem Ausfall am Samstag, reparierten, VW Polo war Martin Bloch vom KC Eggenfelden Bestplatzierter auf Rang 7. Wie bereits am Tag zuvor konnten Peter Baudisch und Harald Söldner mit Ihrem Daihatsu auch Sonntags einen Doppelsieg erringen. Auch die weiteren Fahrer aus Niederbayern und der Oberpfalz konnten in dem extrem starken Fahrerfeld respektable Leistungen erkämpfen.

                            Siegerehrung der F8 – 1400 ccm – Sonntag, 20.06.2010

                                    v.l. Stefan Brandlmeier, Christan Brandlmeier, Schmid Manuel, Ebenhöh Armin

                                    Scheuerer Michael, Allkofer Christian und. Orth Wolfgang jun.

Alle weiteren Ergebnisse und Info´s gibt’s unter www.doelln5000.de bzw. unter www.rennslalommeisterschaft.de

Da dieses Vorhaben jedoch einiges an finanziellem Aufwand mit sich brachte, haben wir uns auf die Suche nach Sponsoren gemacht, die bereit waren uns mit einer kleinen, gern auch etwas größeren, Finanzspritze, zu unterstützten. Fündig wurden wir bei den Ortsclubs aller teilnehmenden Fahrer sowie verschiedenen Firmen aus Straubing und Umgebung bei denen wir uns ganz herzlich bedanken wollen!!! Ein besonderer Dank geht auch an die Spedition Tatschl aus Österreich sowie dem Busunternehmen Aschenbrenner aus Viechtach, mit Busfahrer Norbert, die uns und unsere Rennboliden den weiten Weg nach Dölln chauffiert haben. Nicht zu vergessen und auch ein dickes Dankeschön an die Fahrer des Autotransporters – Walter und Gerhard – beide Mitglieder des MSC Straubing, die uns für dieses Wochenende kostenlos zur Verfügung standen.

Uns wurde an diesem Wochenende Slalomsport vom Allerfeinsten geboten und für uns war Dölln auf jeden Fall diese Reise wert.

GRUPPENFOTO – NIEDERBAYERN / OBERPFALZ ON TOUR – DÖLLN 2010

  8. ADAC Automobil Slalom des AMC Deuerling
 

MZPosthof

MZPosthof

Quelle: Mittelbayerische Zeitung

 
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