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Die Saison ist beendet, die
Fahrzeuge sind abgemeldet und jeder blickt auf sein Motorsportjahr zurück. Ich
möchte versuchen Euch wieder nahe zu bringen, was unsere Sportfahrer geleistet
und welche Erfolge sie für den AMC Deuerling errungen haben.
Für
unsere Bergrennfahrer begann die Saison im April in Schleitz sehr
erfolgversprechend. Auf einer ausnahmsweise eis- und schneefreien Strecke
konnten Helmut Knoblich und Sepp Forster (beide Peugeot) ihre Klasse gewinnen
und Armin Limmer erkämpfte sich auf Fiat Tipo den zweiten Platz.
Als
resistent gegen extreme Hitze und deren Begleitumstände (auflösender Asphalt,
Innentemperaturen bis zu 70°) erwiesen sich die Starter des AMC bei den
Veranstaltungen in Homburg und Hauenstein. Mit drei Klassensiegen durch Helmut
Knoblich und 2x Reiner Bühler, drei zweiten Plätzen durch Armin Limmer und 2x
Sepp Forster sowie einem Dritten Platz ebenfalls durch Armin Limmer stellten
sie ihr Können unter Beweis.
Bei dem
durch viele unfallbedingte Unterbrechungen geprägten Rennen in Unterfranken
ging die Erfolgsserie unserer Starter weiter. Hier erkämpften sich, fast
erwartungsgemäß, Sepp Forster und Reiner Bühler den ersten Rang. Armin Limmer
konnte einen dritten Platz erringen.
Weiter
ging es zu unseren Nachbarn nach Österreich, genauer nach St. Agatha. Hier
konnten wieder zwei AMC’ler Klassensiege nach Hause fahren. Dieses mal waren
Helmut Knoblich und erneut Sepp Forster erfolgreich.
Helmut
konnte diese Leistung beim Regenrennen in Mickhausen bestätigen wohingegen
sich Sepp hier mit dem zweiten Platz begnügen musste. Aber dafür griff Reiner
Bühler wieder ins Geschehen ein und gewann seine Klasse souverän.
Zusammengefasst sind 11 Kassensiege, 5 zweite Plätze und zwei Ehrenränge auf
dem Stockerl aller Ehren wert. Sepp Forster konnte damit den dritten
Gesamtrang in der Südbayrischen Bergmeisterschaft und Armin Limmer den 5.
Platz im Fiat-Sportpokal erringen.
Nach
der Devise „wo viel Licht ist, ist viel Schatten“ verlief die Saison bei
unseren Rallyecracks.
Einige Klassensiege durch
Max Schneider, Peter Baudisch mit Sissi Peter sowie Gabi Fischer und mich
(jeweils als Co-Pilot) konnten in die Erfolgsbilanz des AMC aufgenommen
werden. Aber auch der Dritte Platz in Ihrer Klasse von Max mit Gabi Schreyer
auf dem heissen Sitz bei der sehr anspruchsvollen Rallye Köln-Ahrweiler
verdient Erwähnung. In den Jahreswertungen konnten folgende Plätze belegt
werden: Christine Peter 6. Platz im Südbayerischen Rallyepokal, Peter Baudisch
8. Platz im Südbayerischen Rallyepokal und Markus Peter 3. Platz in der
Südbayerischen Rallyemeisterschaft.
Nun zum
Schatten: ein technischer Defekt reihte sich an den nächsten. So erwischte es
Seidl Bernd und Weigl Martina auf der 3-Städte, Max Schneider und Gaby
Schreyer mussten zweimal vorzeitig aufladen, ebenso oft verabschiedeten sich
Günther und Udo Riedl von ihrem Getriebe und unser einziger WM Starter „V-Man“
Vladan Vasilijevic
sah leider im keinem seiner
Läufe das Ziel. Bei den Beifahrern sah es nicht besser aus. Bei Gabi Fischer
beendete ein Ausrutscher an der Seite von Guido Senge zu früh den DM-Lauf in
Thüringen und ich selbst durfte fünfmal vorzeitig zum Duschen (3x gleich, 2x
nach dem Krankenhaus).
Bei den
historischen Gleichmäßigkeitsfahrern bestritt dieses Jahr nur Werner Kämpfe
eine komplette Meisterschaft. Nach den beiden Titeln letzte Saison sowohl in
Nord- und Südbayern konzentrierte er sich dieses Jahr auf den südbayerischen
Pokal und konnte mit seinen Beifahrern Toni Silberhorn und Peter Ogolter den
dritten Platz in der Gesamtwertung erreichen.
Bei
unseren Slalomfahrern ging dieses Jahr der größte Schritt nach vorne. Noch
letzte Saison kämpften wir in unserer internen Gürtelradlmeisterschaft
haupt-sächlich gegeneinander. Nun sieht man bei der Konkurrenz immer öfter
lange Gesichter wenn Ihnen ein putziger Daihatsu Charade, ein belächelter Fiat
Panda oder ein halbverrosteter Opel Corsa mit Serienreifen die vorderen Plätze
wegschnappen.
Als
Abschluss der Slalomsaison trafen sich unsere Pylonenwedler wieder zum
Clubslalom in Haslbach. Bei (überraschenderweise) strahlendem Sonnenschein
wurde hart um die Krone der diesjährigen Gürtelradl-Wertung gefightet. In der
Klasse bis 1300 ccm setzte sich wieder einmal Franz Schimani gegen die immer
stärker werdenden Kontrahenten durch. Trotz Problemen mit der Motorleistung am
peter´schen Corsa gewann Klaus-Peter Kristek zum fünften mal in Folge die
Klasse bis 1600 ccm. Wie bereits oben erwähnt kommt Sepp Forster mit einem
Peugeot 306 sehr gut zurecht. Aber dass er sich auch mit Turbodieselantrieb in
der Klasse über 1,6 Liter gegen Sportwagen wie Porsche 911 oder Opel Manta
durchsetzen kann hat einige Leute doch etwas erstaunt.
Zum
Abschluss möchte ich mich hier noch einmal bei allen bedanken die
Veran-staltungen wie Clubslaloms und Kartrennen ebenso wie
Ostereieiersuchfahrten, Modellautoausstellungen, Fahrrad- und Tretkartturniere
durch ihren Einsatz und Mithilfe auch dieses Jahr wieder möglich gemacht
haben. Ohne sie hätten wir alle nur den halben Spaß am Motorsport und am
Clubleben. Ich hoffe auch weiterhin auf ihr und Euer Engagement und aktive
Mitarbeit damit es auch weiterhin so bleibt.
Allen
die ich nicht mehr treffe Wünsche ich ein frohes Weihnachtsfest und einen
guten Rutsch ins neue Jahr.
Euer Sportleiter
Markus Peter
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