Berichte 2004

 Neues vom Sport

 

Da einige Zeit vergangen ist, gibt es dieses mal viel zu berichten.

Die Gürtelradl-Saison startete im Juni mit dem Lauf des MSC Straubing und den ersten beiden AMC Clubslaloms in Haslbach. In den Klassen bis 1300 ccm und bis 2000 ccm wechselten sich zum einen mit Oliver Buchinger und Franz Schimani und zum anderen mit Werner Kämpfe und Lars Stiller die Sieger ab. Nur bis 1600 ccm wurde von mir dreimal die volle Punktzahl eingefahren. Schnell wurden einige Stimmen laut, dass die Saison bereits entschieden wäre. Jedoch konnten Oliver und Lars ihre Leistungen stabilisieren und mit Armin Limmer und Max Schneider sah die 1600’er Klasse neue Sieger. So schmolz der „komfortable“ Vorsprung auf wenige Zehntel und vor dem 3.Clubslalom in Haslbach war alles wieder offen. Zwar konnten auch hier Lars und Oliver ihre Klassen für sich entscheiden, aber der Gesamtsieg ging mit einem weiteren Klassenerfolg, wie 2003, an den schwarzen Corsa, dieses Jahr allerdings mit Markus Peter am Steuer.

Zwei Besonderheiten beim Haslbacher Abschlusslauf sollen hier aber nicht unerwähnt bleiben. Zum einen, dass Udo Riedl mit einem absolut serienmäßigen BMW-Kombi den zweiten Platz bis 1600 ccm belegte und zum zweiten, dass die ersten vier Plätze in der 1300’er Klasse die Fiat Panda Truppe  belegte (und es waren deutlich mehr als vier Starter).

Aber nicht nur bei Gürtelradl-Läufen waren AMC’ler am Start. Peter Baudisch, Gerhard Griesbeck und Lars Stiller traten bei der Doppelveranstaltung in Cham / Hohenwarth an, wobei Lars auch hier seine Klasse gewinnen  konnte (gegen echte F-Autos). Darüber hinaus trat Peter sogar noch beim Slalom 5000 in Metten an und wurde dritter in der Klasse F< 1300 ccm. 

In unserer Rallye-Fraktion konnten wieder einige Teams Klassensiege in ihre Erfolgsbilanz aufnehmen. So rangen Max Schneider / Gaby Schreyer die Konkurrenz auf der Stiftland-Rallye nieder und die Wiedereinsteiger Armin Limmer / Heinz Festner belegten auf der Niederbayern-Rallye und der Rallye Köln-Ahrweiler mit ihrem Fiat-Youngtimer den Ersten Platz. Sissi Peter trug sich fünfmal in die Siegerlisten ein. Peter Baudisch chauffierte sie auf der Niederbayern-Rallye und auf der 3-Städte-Rallye zum Sieg, Hans Kögl beim Rallyesprint Mamming und Franz Auer jun. bei der Rallye Emmersdorf und der Castrol-St.Veit Rallye, hier sogar einschließlich Gruppen und Gesamtsieg.

Andreas Pfuhl greift mit seiner Frau Andrea auf dem Beifahrersitz ihres Posche 911 RSR inzwischen auch häufiger ins Geschehen ein und bestätigten den Aufwärtstrend mit einer fehlerfreien Leistung bei der sehr anspruchsvollen Köln-Ahrweiler. Dieser Trend wurde bei unserem Nachwuchsfahrer Günther Riedl leider durch eine massive Kaltverformung an seinem Peugeot 205 auf der Rallye Fränkische Schweiz jäh beendet, als Fahrer und Kurve unterschiedliche Auffassungen über die maximale Geschwindigkeit entwickelten.

Ähnliche Umstände zwangen auch zwei unserer Rallye-Copiloten ihre Saison  früher als geplant zu beenden. Gabi Fischer erwischte es an der Seite von Jürgen Geist auf der Rallye Helfenstein und mich als Beifahrer von Florian Auer auf der 3-Städte-Rallye. 

Etwas gemächlicher ließen es in der zweiten  Jahreshälfte unsere erfolgsverwöhnten Bergfahrer angehen. Außer Helmut Knoblich, der vermutlich langsam die Konkurrenz in der Klasse A < 2Liter Hubraum zur Verzweiflung treibt und Klassensiege in Serie fährt, sprangen für Sepp Forster ein vierter Platz in Hauerstein sowie ein dritter Rang in St. Agatha heraus. 

Bei den historischen Gleichmäßigkeitsfahrern war der eifrigste Starter wiederum Werner Kämpfe. Zwar fuhr er etliche zweite und dritte Plätze ein, aber der große Erfolg blieb ihm und seinen Beifahrern Toni Silberhorn und Peter Ogolter dieses Jahr leider verwehrt.  

Allen Clubmitgliedern und ihren Familien wünsche ich eine beschauliche Weihnachtszeit und einen gesundes und erfolgreiches Jahr 2005.

 Euer Sportleiter

Markus Peter

 
 Drei Teams vom AMC-Deuerling bei Rallye Köln-Ahrweiler erfolgreich.
 

Als so ziemlich letztes Abenteuer im Rallyesport ist die Rallye Köln Ahrweiler zu bewerten. Aus diesem Grund ist wohl auch Walter Röhrl seit Jahren fester Bestandteil dieser Rallye, bei der nur Fahrzeuge bis Baujahr 1983 zugelassen sind. Man findet also wieder solche außergewöhnlichen Rallyeboliden wie Opel Manta 400, Ford Escort „Hundeknochen „ Porsche 911 RSR uvm.Man darf diese Rallye vorher nicht trainieren und nur mit dem Aufschrieb des Veranstalters fahren. Da bekommt der Name „ Gebetbuch „ wieder eine Bedeutung, denn der Beifahrer sagt seinem Fahrer wann eine Kurve oder Kuppe kommt, wie eng oder weit diese ist und noch unzählige andere Details.Es gibt keine Zentralen Serviceplätze, man steht also wie früher nach der Prüfung irgendwo in einer Hauseinfahrt oder einem Waldweg und überprüft den Wagen auf Mängel, kontrolliert den Ölstand und wechselt bei Bedarf die Reifen. Nach 5 Minuten geht es zur nächsten Prüfung.Eine ganz besondere Prüfung stellte die Nürburgring Nordschleife dar, denn diese wurde in entgegengesetzter Richtung befahren. Ein großer Erfolg ist es, dass alle drei Teams vom AMC-Deuerling in Wertung ins Ziel kamen.

So wurde Max Schneider/Gabi Schreyer auf Porsche 911 RSR 3. in Ihrer Klasse und 22. im Gesamtklassement. Dr.Andreas Pfuhl / Andrea Pfuhl brachten Ihren neu aufgebauten bildschönen Porsche 911 RSR bei Ihrer ersten Rallye überglücklich auf Platz 4 in der Klasse und auf Platz 44 ins Ziel. Bei äußerst widrigen Witterungsverhältnissen wie Regen, Schnee und nasses Laub eine sehr solide Leistung. Armin Limmer und Heinz Festner brachte das älteste und schwächste Auto an den Start. Mit Ihrem Fiat 124 waren Sie zusammen knapp 166 Jahre alt und 60 PS stark. Gerade Heinz Festner aus Deuerling, gerade 70 Jahre alt geworden, fühlte sich an alte Rallyeschlachten erinnert. Und Armin Limmer hat das Auto wieder, mit dem er vor 40 Jahren mit dem Rallyesport angefangen hat. Armin Limmers Kommentar im Ziel: Wir sind wie durch einen „ Timetunnel „ in die gute alte Rallyezeit versetzt worden. Platz 1 in der Klasse und Platz 60 im Gesamt waren der Lohn für unser „Rentnerteam“. Ich glaube, dass im nächsten Jahr noch ein oder zwei Teams vom AMC-Deuerling dazu kommen werden wenn es wieder heißt,“ Meine Herren, starten sie die Motoren „.

Eine andere Art der schnellen Fortbewegung betreibt die Slalomfraktion des AMC-Deuerling. Hier stand die Entscheidung in der Gürtelradlmeisterschaft an. Auf dem ADAC-Übungsgelände ging es beim letzten Lauf noch mal richtig zur Sache. Es war Kalt und Regnerisch und der kleinste Fehler konnte alles zunichte machen, wofür man die ganze Saison gekämpft hatte. Aber alle für den Sieg in Frage kommenden Fahrer machten keinen Fehler.

Markus Peter gewann seine Klasse bis 1600 ccm mit dem Opel Corsa sicher und ist der „ Gürtelradlmeister 2004 „ Auch Oliver Buchinger gewann seine Klasse bis 1300 ccm mit dem kleinen Fiat Panda und wurde Gesamtzweiter.

Lars Stiller gewann seinerseits die Klasse bis 2000 ccm auf seinem Peugeot 205 und konnte somit den Dritten Platz auf dem Podest erfahren.

In der Jugendmeisterschaft des AMC-Deuerling dürfen Jugendliche in Begleitung eines Erwachsenen auch eine Meisterschaft ausfahren. So lernen die jungen Heißsporne ihre Übermotivation in den Griff zu bekommen und lernen weiterhin mit einem richtigen PKW umzugehen. Den Fahrlehrer wird’s ärgern, denn Fahrstunden kann er da nicht verkaufen.

Christian Allkofer gewann die Meisterschaft vor Michael Scheuerer mit einem Zehntel Punkt Vorsprung. Beide Fahrer haben sich gemeinsam einen Fiat Panda aufgebaut und pflegen ihn auch gemeinsam. Alexander Hentsch wurde mit seinem Fiat Uno Dritter in der Jugend-Meisterschaft.

Ein Rennen vor der Winterpause steht noch an, denn der Fiat Club Turino veranstaltet am Samstag ein Drei-Stunden-Kartrennen in Wackersdorf. Dort werden schon neue Punkte für die Clubmeisterschaft 2005 gesammelt.

 

 
 AMC-Deuerling e.v. im ADAC  gibt noch mal richtig Gas.
Die Aktiven des AMC-Deuerling geben zum Jahresende noch einmal richtig Gas, um in den verschiedenen Meisterschaften noch Punkte einfahren zu können.
So waren die Bergspezialisten des AMC wieder in Österreich unterwegs.
Beim Internationalen Eurol-Bergrennen in St. Agatha konnten die Aktiven vor 20000 !! Zuschauern wieder einmal aufs Podest fahren. Helmut Knoblich wurde mit seinem Peugeot 306 Kit-Car Erster
in der Gruppe A bis 2000ccm. Josef Forster aus Deuerling mußte sich mit dem 3. Platz in der Gruppe N bis 2000ccm begnügen. Der Peugeot 306 s 16 von Sepp Forster unterlag nur knapp den zwei vor ihm liegenden Honda Integra-Fahrern  Walter Struckmann und Igor Mayer. Der " Altvater auf Fiat Tipo " Armin Limmer wurde hervorragender 9 in der Gruppe bis 2000ccm. In der Klasse tummelten sich immerhin über 25 Fahrzeuge. Die Rallyeszene des AMC-Deuerling  wird zur Zeit nur von Max Schneider/Gabi Schreyer und Florian Auer/Markus Peter beherscht. So konnte Schneider / Schreyer die Gruppe der Youngtimer-Fahrzeuge mit Ihrem Bärenstarken Porsche 911 RSR bei der Rallye Scheßlitz gewinnen . In der Ergebnisliste standen Sie auf dem tollen 11. Gesamtrang bei immerhin 75 gestarteten Fahrzeugen.
Florian Auer und Markus Peter konnten dagegen bei einem WM-Lauf glänzen. Sie wurden bei der Rallye-Deutschland mit Ihrem VW Polo zweite in der Gruppe N bis 1600ccm.
Ein überragender Erfolg für das KDS-Rallye-Junior-Team.
Weiterhin aktiv und erfolgreich waren die Slalom-Spezialisten des AMC-Deuerling.
So konnte man auf dem Flugplatz Metten bei Deggendorf seinen vorletzten Slalom zur sogenannten Gürtelradlmeisterschaft austragen.
So fuhr Peter Baudisch  in der Gruppe F bis 1300 ccm auf Daihatsu Cuore  den 1. Platz ein.  Auf den weiteren Rängen folgten Franz Schimani auf Fiat Abarth und Oliver Buchinger  mit seinem Fiat Panda. Die Klasse bis 1600 ccm entschied Armin Limmer für sich. Maik Haustein auf Fiat Uno und Christian Heigl  folgten auf den Plätzen. In der Klasse bis 2000ccm konnte Lars Stiller auf seinem Peugeot 205 wichtige Punkte holen, denn er gewann vor Peter Ogolter auf Opel Manta und Michael Judemann auf seinem BMW 320 Compact. Michael Edermann ist als Neumitglied und Slalom-Neueinsteiger schon sehr gut zurecht gekommen.
Auch der Nachwuchs des AMC-Deuerling im ADAC ist bestens gerüstet. Siedurften in Begleitung eines Erwachsenen mit Ihren Autos Ihre Jugendmeisterschaft austragen. So konnte Michael Scheuerer mit seinem Fiat Panda eine überzeugende Leistung abliefern und wurde erster. Christian Allkofer, auch auf Fiat Panda fuhr zwar die schnellste Zeit, hatte aber eine
Pylone zu beklagen. Somit wurde er Zweiter vor Mathias Wagner .
Heuer wird es ein äußerst spannender Kampf um die Gürtelradlmeisterschaft, denn es können noch 7 AMC-ler Meister werden. Die Entscheidung fällt am 31.10. auf dem ADAC-Übungsgelände.
 
 
 Schneider / Schreyer: Sieger der Youngtimer Gesamtwertung bei der Scheßlitz Rallye
 

Bei der Scheßlitz Rallye haben wir nachdem BDA noch nicht fertig, mit dem Porsche Youngtimer Gesamt  den 1. Platz(19 Starter) und im Gesamt 11 von 70  gewonnen.

Nach einem steher in WP 1 mit Motorabwürger lag ich nach WP 5 hinter Edi Schramm welcher in WP 5 leicht in Wiese kam mit 6 Sek. auf Platz 2, In WP 6 konnte ich Edi 9 Sek aufstreichen und dann gewinnen.

   
 Zweiter Platz bei WM-Lauf

Als Vertreter des DMSB Deutschen Rallye Junior Teams traten Florian Auer und unser Sportleiter Markus Peter bei der Rallye Deutschland, einem Lauf zur Weltmeisterschaft, an. Als Hauptziel hatten sich die beiden gesetzt, ihren von KDS Motorsport eingesetzten VW Polo GTI über die 411 materialmordenden Kilometer ins Ziel nach Trier zu bringen. Jedoch schien ihnen bereits am ersten Tag die Technik ihres Einsatzgerätes einen Strich durch die Rechnung zu machen. Knapp einen Kilometer vor Ende der vierten Wertungsprüfung nahm der Polo plötzlich kein Gas mehr an und blieb stehen. Bis das Auto plötzlich wieder ansprang waren knapp vier Minuten vergangen. Ohne Service konnte das Problem weder lokalisiert noch behoben werden. Mit der vagen Hoffnung, dass das Auto die noch zu absolvierenden zwei WP´s übersteht, ließen die beiden, trotz Zündaussetzern, den Polo über die Weinberge im Moseltal fliegen. Im Service wurde dann der Defekt einer Lamdasonde diagnostiziert uns das kaputte Teil ausgewechselt.

Aber wie man die vier Minuten Rückstand auf den einzig noch verbliebenen wirklichen Konkurrenten, Sven Schädler (ebenfalls KDS Motorsport), aufholen soll, konnte keiner beantworten.

Ein Plattfuß von Schädler auf WP 10, verringerte den Abstand um 40 Sekunden und eine furiose Fahrt von Florian auf WP 13 noch einmal um eine halbe Minute. Auf WP 14 schien sich das Blatt doch noch zu wenden als sich Sven Schädler erneut einen Reifenschaden zuzog und dadurch knapp vier Minuten einbüsste. Jedoch währte die Freude nur kurz. Auf der 16. Prüfung, Panzerplatte lang (40,3 km durch den berüchtigten Truppenübungsplatz Baumholder) rutschten Auer/Peter an einer Stelle ohne Zuschauer von der Strecke und Markus musste den Polo wieder zurück auf die Straße schieben.

So gingen die beiden KDS Teams nach 260 Kilometern Wertungsprüfung mit einem Abstand von nur 3,7 Sekunden am Sonntag an den Start zur letzten Etappe mit knapp 100 WP Kilometern.

Das hier den ganzen Tag hart gefightet wurde sieht man daran das die zwei Polos immer um Platz 40 im WM-Feld lagen (mit Gruppe N Autos mit 1600 ccm). Letztendlich mussten sich Florian und Markus nach 353 km WP und 5:01 Stunden Fahrzeit mit einem Rückstand von 7,9 Sekunden mit Platz zwei begnügen.

 
 Pech für Markus Peter auf der Eifel-Rallye

 

Am 16./17.07. fand in Daun der 5. Lauf zum ADAC Rallye Junior-Cup statt. Markus Peter reiste mit seinem Piloten Florian Auer als Führende auf diese Veranstaltung, die im Rahmen der Deutschen Rallyemeisterschaft ausgetragen wurde.

Optimal vorbereitet und hoch motiviert starteten die beiden, die für das „DMSB Deutsches Rallye Junior Team“ starten, in die sehr selektiven Wertungsprüfungen am Freitagabend. Die je zweimal zu befahrenden WP´s „Pulvermaar“ und „Vulkaneifel“ stellen höchste Anforderungen die Piloten und setzen für gute Zeiten einen perfekten Aufschrieb voraus, da sie teilweise in der Nacht gefahren wurden.

Auf der ersten Prüfung konnte das Team auf ihrem von KDS-Motorsport eingesetzten VW Polo mit 0,7 Sekunden Rückstand die zweitbeste Zeit verbuchen. Das wollten die beiden nicht auf sich sitzen lassen und zogen mit der Geschwindigkeit etwas an. Nach den folgenden Bestzeiten auf WP 2, 3 und 4 ging man mit 15 Sekunden Vorsprung als Führende im Junior-Cup in die Nachtpause und am Samstag als erste auf die Strecke. Hier schlug jedoch bereits nach einem Kilometer der Defektteufel zu und der Polo rollte mit Getriebeschaden aus.

Dadurch rutschte das Team  nach diesem fünften von acht Läufen auf den vierten Platz im Zwischenklassement zurück.

Beim nächsten Einsatz am 7. August bei der Wartburg-Rallye will man die Führung aber wieder zurückerkämpfen.

 
 AMC startet mit Vollgas in die neue Saison
 

DEUERLING (mz).

Die Slalomfahrer des AMC Deuerling sind in der neuen Saison nicht zu bremsen. So traten die Aktiven in der Gäubodenkaserne in Strubing an, um sich mit den besten Fahrern der Region zu messen.

Der AMC-Deuerling führt schon im vierten Jahr die so genannte Gürtelradlmeisterschaft durch, bei der man nur mit Serienreifen fahren darf, um einfach Kosten zu sparen. Diese Meisterschaft erfreut sich großer Beliebtheit und sorgt immer für volle Starterfelder. So konnte Peter Baudisch in Straubing mit seinem Daihatsu die Klasse bis 1300 ccm gewinnen. Auf den Plätzen folgten Franz Schimani auf Fiat 695 Abarth und Oliver Buchinger auf Fiat Panda. Die Klasse bis 1600 ccm entschied Markus Peter auf Opel Corsa für sich. Armin Limmer und Heiko Fink, beide auf Fiat Uno unterwegs, errangen Platz 2 und 3. Die Klasse bis 2000 ccm gewann Lars Stiller auf seinem Peugeot 205 vor Peter Ogolter auf einem Manta GSE.

Eine Woche später heulten wieder die Motoren. Diesmal waren die AMC-Aktiven wie so oft auf dem ADAC-Übungsgelände in Haselbach zu Gast. Dort galt es einen sehr selektiv aufgebauten Slalom-Kurs zu bezwingen. In Lauf 1 bis 1300 ccm hieß die Reihenfolge Oliver Buchinger, Rainer Bornschlegel auf Fiat Panda vor Peter Baudisch auf Daihatsu.

Jugend durfte ans Steuer

Die 1600 ccm Klasse gewann wieder Markus Peter vor M. Mandl und Aik Haustein. Alle Piloten vertrauten auf die Marke Opel. Lars Stiller errang in Lauf 1 bis 2000 ccm den 1. Platz mit seinem Peugeot. Peter Ogolter wurde Zweiter auf Opel Manta.

Auch die Jugend durfte ans Steuer und zwar mit einem Erwachsenen als Beifahrer. Christian Allkofer auf Fiat Panda war da der Schnellste. Michael Scheuerer und Alexander Hensch folgten auf den Plätzen. Die junge Generation von schnellen Leuten steht beim AMC Deuerling also schon in den Startlöchern für neue Aufgaben.

Auch bei der größten Oldtimerveranstaltung in Bayern, der Bavaria-Historic, nahmen zwei Teams des AMC-Deuerling teil und schlugen sich unter 200 Teilnehmern äußerst achtbar. So wurde das Team Silberhorn auf Porsche 911 SC Fünfter. Sie fuhren unter der Bewerbung des Kathrein-Klassik-Teams und luchsten ihrem Chef, Prof. Dr. Anton Kathrein, fünf Plätze ab. Peter und Lydia Baudisch auf Fiat 124 Spider wurden 8. in ihrer Klasse. Unisono schwärmten alle noch von den Runden auf dem Salzburgring, wo die alten Karossen an ihre fahrwerkstechnischen Grenzen stießen und der Fahrer Herr des ganzen war, nicht die Elektronik.

Schwerer Slalomparcours

Auch beim Deuerlinger Brückenfest kämpfte man um Punkte für die Klubmeisterschaft. Armin Limmer stellte einen Slalomparcours auf, der es in sich hatte. Bei den Kindern kam Toni Scheid am besten zurecht. Zweiter wurde Christoph Biersack und auf den 3. Platz fuhr Maximilian Uhl. Bei den Erwachsenen war Lars Stiller am schnellsten. Auf den Plätzen folgten Christian Schweiger und Michael Scheuerer. Auch die Damen waren sehr schnell unterwegs. Gabi Schreyer war die schnellste, da sie keine Pylone erwischte. Andrea Pfuhl hatte zwar die schnellere Zeit, aber am letzten Tor die schwächeren Nerven.

BMW E30 sorgt für Aufsehen

Einen ganz besonderen Höhepunkt erlebte Klaus-Peter Kristek. Er bekam eine Einladung für das legendäre 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Das Fahrzeug, ein BMW E30 und früher schon als Werksauto zu DTM Zeiten erfolgreich unterwegs. Der Sound ist unbeschreiblich und so avancierte der Wagen und das Team zum Publikumsliebling in der Gruppe A bis 2000 ccm. Stellenweise erkämpfte man sich bei äußerst schlechtem Wetter Rang 3 in der Klasse, verlor aber durch einen Getriebeschaden zwei Stunden. Am Ende wurde man noch 12. von 42 Fahrzeugen.

 

 
 Objekt der Begierde von Max Schneider

 

Nach nunmehr 30 Jahren Rallyesport ist es mir wichtiger mit einem schönen perfekten Fahrzeug Spaß zu haben, als mit topmoderner Technik um einen Gesamtsieg zu fighten. Bei der RAC 1973 belegten Clark/Mason hiermit den 2. Gesamtrang. Das Auto wurde 2002 von RyrlensRacing / Norwegen im Auftrag von RTT Classic / England restauriert. Auf einer Auktion in England konnte ich es erwerben.



 

Da es eines der wenigen Fahrzeuge auf der Welt ist, welches in den 70er Jahren mit Querstromkopf über 1000mal produziert wurde und dadurch keine Gr. 4 sondern Gr. 2 Homologation erhalten hat, ist es auch mit Änderungen, nach den F2005 Bestimmungen einsetzbar.

 Zur Zeit wird das Fahrzeug nochmals zerlegt und vom Ford Autohaus Dünnes sowie meinem Freund und Schrauber Armin Limmer aus Regensburg (ohne deren Hilfe so ein Projekt nie durchzuführen wäre) im Detail verbessert. In England versteht man leider unter Top Qualität einen anderen Standard als bei uns. 

Lt. Planung dürfte das Objekt der Begierde dem TÜV und den Zulassungsbehörden noch in diesem Jahr vorgestellt werden. Ich freue mich schon mit meiner Copilotin Gaby Schreyer dieses 9500 1/min brüllende Ungeheuer den entsprechenden Auslauf geben zu können

--- wenn es hält !!!!!!!!!!

Max Schneider

 
 Rallyeteams Auer / Peter zweimal erfolgreich

 

Am 18./19.06. rückten zwei Teams mit der Besetzung Auer / Peter aus um die Rallyepisten in Deutschland und Österreich unsicher zu machen.

Franz Auer jun. ging dieses mal auf der Nat. Castrol-Rallye St. Veit mit unserer Jugendleiterin Christine Peter an den Start. Nachdem er im letzten Jahr an gleicher Stelle, mit Markus auf dem heißen Sitz, Dritter im Gesamtklassement wurde und Gruppe N sowie die Klasse N3 für sich  entschied, waren die Erwartungen entsprechend hoch. Durch souveräne Leistungen auf den bis zu 31 km langen WP´s mit hohem Schotteranteil,  immer die richtige Reifenwahl, bei wechselhaften Bedingungen, konnten Franz und Christine das Ergebnis von 2003 noch toppen. Klassen-, Gruppen- und Gesamtsieg gingen dieses Jahr an das bayerische Mix-Team. 

Unter ganz anderen Vorraussetzungen reisten Florian Auer und unser Sportleiter Markus Peter zur Saarland-Rallye, dem vierten Lauf zum ADAC Rallye-Junior-Cup. Die Beiden, die für KDS-Motorsport unter der Bewerbung des ADAC Südbayern Junior Team starten, hatten mit dieser Veranstaltung noch eine Rechnung offen. Im Vorjahr waren sie an zweiter Stelle liegend mit Elektrikdefekt ausgefallen. Zwar blieb ihnen, wie bei den vorhergehenden Läufen in Vogelsberg und Sulingen, der Klassensieg verwehrt. Aber mit dem hart erkämpften zweiten Platz übernahmen sie zur Halbzeit der Meisterschaft die Spitze im Junior-Cup.

 

 24 h Nürburgring    "Mythos Nürburgring"
 
 

Für Klaus-Peter Kristek, ging im Juni ein Traum in Erfüllung.

 

Er wurde eingeladen, mit einem Privatteam am legendären 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring teilzunehmen. Als dritter Mann absolvierte er insgesamt 36 Runden zu je 24,4 Kilometer am Steuer eines BMW M3 Gruppe A aus der Guten alten DTM-Zeit. Mit dem Boliden, erreichte das Team am Ende den zwölften Rang der entsprechenden Fahrzeugklasse. 

Trotz eines Zeitverlusts von zweieinhalb Stunden, verursacht durch einen Getriebeschaden, fuhren Kristek und Kollegen im Gesamtklassement auf einen respektablen 106. Rang bei 215 Teilnehmern. „Vor 220.000 Zuschauern ein solches Rennen zu fahren, ist schon einmalig“, so Klaus-Peter Kristek. Auch Prominente nahmen am Rennen teil. So kurvten der Stuntman und Filmproduzent Hermann Joha und VIVA-Moderator Mola Adebisi über den Kurs in der Eifel. 

Bei strömendem Regen wurden Mensch und Material auf das Äußerste gefordert, so Kristek: „Um voll mithalten zu können, ist jede Menge Adrenalin nötig!“ Taktisches Geschick und rasches Reaktionsvermögen auf der Piste gehörten ebenso dazu wie Improvisationstalent abseits der Rennstrecke, wenn es mitten in der Nacht darum ging, ein defektes Getriebe wieder in Stand zu setzen. Die besondere Atmosphäre des vom ADAC Nordrhein ausgerichteten 24-Stunden-Rennens und die namhafte Konkurrenz aus aller Herren Länder, darunter auch das Siegerteam Dirk und Jörg Müller sowie Hans-Joachim Stuck auf einem BMW M3 GTR, faszinierten alle Teilnehmer. Bemerkenswert war Kristek zufolge auch der jederzeit faire Umgang zwischen Profis und Amateuren.

 
  Neues vom Sport

 

Die meisten Starts in der bisherigen Saison können ausnahmsweise die Rallyefahrer und –beifahrer vorweisen. Leider ging bis dato nur ein Klassensieg auf das Konto des AMC. Max Schneider und Gaby Schreyer konnten auf der Rallye Nürnberger Land die Youngtimerwertung für sich entscheiden. Etliche male führten unsere Vereinskameraden, wurden aber durch technische Probleme zurückgeworfen oder fielen aus. Besonders hart traf es Peter Baudisch und Sissi Peter die auf dem Weg zum sicheren Gruppensieg bei der Ostbayern-Rallye auf der letzten Prüfung mit defektem Differential an ihrem Daihatsu strandeten.

Auch ich muss in dieser Saison noch auf den ersten Klassensieg warten, aber vier zweite Plätze (1x mit Gerhard Zeier auf Saab 900, 1x mit Peter Baudisch auf Daihatsu Applause und 2x mit Florian Auer auf VW Polo) bei sechs Veranstaltungen lassen auf den weiteren Verlauf hoffen. Sissi Peter war dieses Jahr schon als Beifahrerin mit allen Antriebsarten die im Rallyesport vertreten sind unterwegs. Jedoch scheint ihr nur der Heckantrieb Glück zu bringen, denn das Ziel sah sie nur an der Seite von Hans Kögel im Opel Ascona (u.a. als dritte auf der Osterrallye Tiefenbach. Unsere Rallye-Junioren Günther und Udo Riedl waren auch schon zweimal am Start und ihre Zeiten sorgen immer öfter für zufriedene Gesichter und beim Rallyesprint in Deggendorf sogar für die ersten Pokale. 

Unsere Bergfraktion machte dieses Jahr auch schon zweimal der Konkurrenz Kopfzerbrechen. In Schleiz und am Hochkönig-Bergrennen waren jeweils Sepp Forster, Armin Limmer und Helmut Knoblich unterwegs. Helmut konnte dabei zwei Klassensiege für sich verbuchen und Sepp trug sich am Hochkönig in die Siegerliste ein, nachdem er sich in Schleiz noch mit dem zweiten Platz zufrieden geben musste. Nur Armin kommt mit seinem Tipo noch nicht recht in Schwung und reihte sich jeweils im Mittelfeld ein.  

Die Slalomsaison beginnt für die Gürtelradlfahrer dieses Jahr wegen Terminverschiebungen erst am 6.6. in Straubing (Start der Gruppe F um 14.00 Uhr. Bereits am Sonntag darauf findet schon unser Clubslalom in Haslbach statt (bitte Einladung in dieser Ausgabe Beachten). Über die Ergebnisse werde ich in der nächsten Rundschau berichten. 

Allen Fahrern und Beifahrern wünsche ich auch weiterhin viel Erfolg und unfallfreie Fahrt. 

Euer Sportleiter

Markus Peter

 PS:   Bitte vergesst nicht Euere Ergebnisse für die Clubmeisterschaft abzugeben          (schriftlich!!!).

 
 Historic Classic in Regensburg vom AMC Deuerling.
 

Am 3.10.2004 wird der AMC Deuerling in Verbindung mit einem Kulturfond eine neue wunderschöne Historic Veranstaltung ins Leben rufen.

  • Start und Ziel: historische Altstadt Regensburg

  • ca. 130 km Länge mit 6 SP und 1 Rundkurs sind geplant

  • Strecke: wunderschöne Teerstraßen ins Laabertal, Naabtal, Regental und der Walhalla

  • Tagesveranstaltung in wunderschöner Lage inmitten der Kulturstadt Regensburg und des Landkreises Regensburg

  • Ein Event für alle Fahrzeuge bis Bj. 1981

  • Weißwurstfrühstück und Abendessen mit Siegerehrung in den historischen Gemächern des Hauses Heuport direkt gegenüber dem Dom in Regensburg

  • Vorabend als freiwillige Zusammenkunft aller Teilnehmer, ein Begrüßungstrunk und eine Führung durch die historischen Gemächer des alten Rathauses, durch den Bürgermeister und Schirmherrn der Stadt Regensburg