32. Rallye Elba Storico.

„Die Anfrage kam kurzfristig, aber bei dieser Rallye zusammen mit Max Lampelmaier hab ich sofort ja gesagt“, berichtet Klaus-Peter Kristek nach seiner Rückkehr aus Elba. Er startete bei der „32. Rallye Elba Storico“.

Die seit 1989 stattfindende Traditionsveranstaltung konnte unter strengen Hygienemaßnahmen auch 2020 stattfinden.

„Der Veranstalter war sehr um die Einhaltung der Hygienemaßnahmen bemüht, welche von den Teilnehmern auch vorbildlich umgesetzt wurden“.

Lampelmaier und Kristek kennen sich seit den 80ern, aber zusammen im Cockpit sitzen sie auf Elba das erste mal.

„Ab den ersten Metern war das Zusammenspiel im Auto tadellos, dabei war noch am Freitag vor der Veranstaltung nicht sicher ob wir starten können, weil es ein Problem mit dem Wagenpass gab.“.

Das Problem konnte durch eng vernetzte Kontakte innerhalb der Szene aber schnell gelöst werden und so bewältigte das Team am Sonntag die circa 1000km lange Anfahrt nach Capoliveri auf der toskanischen Insel zwischen Italien und Korsika.

Mit Lampelmaiers szenebekannten Ford Escort RS 1600 MKI „Hundeknochen“, starteten die beiden in der zwei Liter Klasse und belegten nach 9 Wertungsprüfungen und 134 Wertungskilometern den 3. Platz in der Klasse und den 33. Gesamtrang.

Den Gesamtsieg sicherte sich Alberto Salvini mit Beifahrer Davide Tagliaferri auf einem Porsche 911 RSR 3.0, vor Luigi „Lucky“ Battistolli und Fabrizia Pons.

Kristek resümiert, „Den besonderen Reiz dieser Veranstaltung machen die südländischen Straßen aus den 60ern, die tollen Autos von Autobianchi bis Porsche und besonders die italienischen Fans. Die Menschen in Italien können sich außergewöhnlich für Motorsport begeistern, das sorgt auch bei den Fahrern für ein ganz besonderes Flair.“